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Was soll ich tun, um aus meinem kurzen Leben das Beste zu machen?

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Umgang mit
Geld

Nach unserer Überzeugung findet das Recht auf Eigentum – das wir bejahen – seine Grenzen an den übergeordneten Bedürfnissen der Gesellschaft. Mit Eigentum ist verantwortlich umzugehen. Regierungen sollen Regelungen schaffen, die die Rechte der ganzen Gesellschaft wie der Individuen beachten. Beim Konsum steht Qualität des Lebens vor Quantität der Güter. Jede/r hat die Pflicht, Arme dabei zu unterstützen, ihre finanzielle Lage selber zu verbessern.

Alkohol, Tabak, Drogen

Methodist/innen unterstützen die Alkoholabstinenz und empfehlen die Enhaltung von illegalen Drogen sowie von Tabakprodukten. Auch empfehlen wir, nur solche Medika-mente in verantwortlicher Dosie-rung und Dauer zu gebrauchen, die ärztlich und pharmazeutisch ange-bracht sind und ein niedriges Schädigungsrisiko und Sucht-potential aufweisen. Gleichzeitig verpflichten wir uns, Menschen, die an Suchtmittelmissbrauch und -abhängigkeit leiden, und ihren Familien zu helfen, Behandlung, langfristige Begleitung und Beratung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Menschliche Sexualität

Die Sexualität gehört zu jedem Menschen. Ob verheiratet oder nicht, finden sexuelle Beziehungen nur innerhalb des Bundes einer monogamen, heterosexuellen Ehe unsere volle Zustimmung. Wir missbilligen alle Formen der Kommerzialisierung und Ausbeutung der Sexualität. Die weltweite Evangelisch-methodistische Kirche kann die praktizierte Homosexualität nicht gutheißen und betrachtet diese Handlungsweise als unvereinbar mit der christlichen Lehre. Wir lehnen jedoch lesbische und schwule Menschen nicht ab, in unsere Gemeinden zu kommen.

Klima, Menschen, Tiere und Pflanzen

Die wirtschaftliche, politische, soziale und technische Entwick-lung haben das Leben der Mensch-heit verlängert und bereichert. Sie führen aber auch zur Abholzung ganzer Regionen, Ausrottung ganzer Tier- und Pflanzenarten, menschlichem Leid, Überbevölke-rung und übermäßigem Verbrauch von natürlichen Ressourcen. Das gefährdet das Naturerbe, das Gott allen Generationen anvertraut hat. Wir halten Veränderungen unseres Lebensstils für dringend erforder-lich. Wir setzen uns für einen stärker ökologisch ausgerichteten Umgang mit Gottes Schöpfung ein, der zu einer höheren Lebensqualität für alle führt.

Bild: Luca Micheli, unsplash.com