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Pensionskasse der Methodisten vor der Fusion

Juni 13, 2019

An der Tagung der Jährlichen Konferenz (Synode) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Wettingen wurde über die Fusion der Pensionskasse der EMK mit der Secunda Sammelstiftung informiert. Letzte Arbeiten dazu sind im Gange.

Umfangreicher werdende gesetzliche Bestimmungen und steigende Kosten im Verhältnis zur Grösse der Pensionskasse sind die Gründe für den Zusammenschluss mit der Secunda Sammelstiftung. Zudem gibt es durch die Fusion eine grössere Flexibilität in der Plangestaltung. Neu ist die EMK durch zwei Vertreter im Stiftungsrat der Secunda vertreten und hat Mitspracherecht.

Moritz Kästli, der langjährige Präsident des Stiftungsrates der Pensionskasse der EMK, wurde an der Tagung in Wettingen verabschiedet durch Roland Affolter, Co-Präsident des Vorstandes der EMK. «Die JK konnte immer spüren, dass eine kompetente und verantwortungsvolle Person den Stiftungsrat führte», sagte Affolter bezüglich Kästli. Dieser habe mit einer geschickten Anlagestrategie auch dafür gesorgt, so Affolter, dass die Pensionskasse der EMK auch im Kontext zweier grössere Krisen keinen Schaden genommen hat: dem Platzen der Internetblase im Jahr 2000 und der Finanzkrise im Jahr 2008. «Die Pensionskasse ist heute gesund», so Affolter. Er wies darauf hin, dass es für die Zukunft bezüglich der Pensionskasse für die Pfarrpersonen und kirchlichen Mitarbeitenden auch weiterhin gut aussehe.

Moritz Kästli bedankte sich: «Es war für mich eine Ehre, das Präsidium der Pensionskasse führen zu dürfen. Der Bischof und der Vorstand schenkten mir immer das Vertrauen, dass ich es gut mache.» Mit Applaus wurde Kästli herzlich von den Delegierten für seine langjährige Arbeit gedankt.

Andy Schindler
Beitragsbild: EMK Schweiz

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