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Humorvolle und berührende «Verrücktheiten» methodistischer Pfarrpersonen

Juni 16, 2019

Personen mit insgesamt «verrückten» 555 Dienstjahren wurden an der Tagung der Methodist/innen in Wettingen am Samstagvormittag für ihren Einsatz gewürdigt. «Verrückte» Erfahrungen aus ihrer Dienstzeit prägten die humorvolle Feier.

Marian Bach aus Uster und Pfarrer Stefan Pfister moderierten in einem ziemlich «verrückten» Outfit am Samstagvormittag in Wettingen die Feier der Dienstjubiläen im Rahmen der Jährlichen Konferenz (Synode) der Evangelisch methodistischen Kirche (EMK) in Wettingen. Unter dem Motto «verrückt» hatten sie die Jubilare gebeten, «verrückte» Erfahrungen und Begebenheiten aus ihrer Dienstzeit zu erzählen. Heitere und berührende Beiträge erzählten unter anderem von einer Predigt, die der Zöllner als «Ausweispapier» akzeptierte, dem Pfarrer, für den zum Abschlussgottesdienst die Kleider im Alterszentrum zusammengesucht werden mussten, wie ein Pfarrer durch ein Gemeindeglied mit der Medizin vom «Veechdokt’r» kuriert wurde und weshalb in Davos die Kirchenglocken just in dem Moment läuteten, als der EHC Kloten Schweizer Eiskockeymeister wurde. Berührend war auch die Erzählung von der Begegnung mit einem obdachlosen «Engel». Weil einer der Jubilare aufgrund einer schwierigen Situation nicht mit dabei sein konnte, erinnerte Stefan Pfister daran, dass es auch solche «verrückten» Lebenserfahrungen gibt, «die einen zum Weinen bringen und den Hals zuschnüren».
Eine bunte Vielfalt an reichen Lebenserfahrungen wurde so an der Feier zusammengetragen und gewürdigt. Elisabeth Pfister (Flöte) und Theodor Bachmann (Klavier) rundete mit herausragenden musikalischen Zwischenspielen die Feierstunde ab.

Zugleich mit den Dienstjubiläen wurden auch jene Mitarbeitende geehrt und verdankt, die in den Ruhestand gehen. Im Anschluss stellte Distriktsvorsteher Stefan Zürcher den Delegierten 14 neue Mitarbeitende vor.

S.F.
Beitragsbild: EMK Schweiz

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