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yeet – das evangelische «Sinnfluencer»-Netzwerk ist gestartet

6. März 2020

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik hat vor kurzem auf mehreren Social-Media-Plattformen das Netzwerk yeet gelauncht. yeet bringt evangelische Menschen zusammen, die mit ihren Videos, Podcasts, Posts und Stories bei YouTube, Instagram, Spotify und anderen Anbietern Menschen zwischen 14 und 35 Jahren zielgruppengerecht ansprechen.

«Yeet», auf Deutsch etwa so viel wie Freude, oder Glück, ist der Name eines neuen Netzwerks, das am 18. Februar 2020 an den Start ging. Wie das in Frankfurt am Main ansässige Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) mitteilte, werden bei «yeet» evangelische »Sinnfluencer« zusammengebracht, die mit ihren Videos, Podcasts und weiteren Beiträgen auf sozialen Netzwerken die Zielgruppe der 14- bis 35-Jährigen ansprechen. Diese Altersgruppe bewegt sich vielfach in den sozialen Medien wie YouTube, Instagram oder Spotify. Die Sinnfluencer – ein aus den Wörtern Sinn und Influencer («Beeinflusser») zusammengesetztes Kunstwort – wollen mit ihren Beiträgen diese Altersgruppe mit inhaltlich nachdenklich machenden und sinnstiftenden Informationen erreichen.

Zusammen oder einzeln geht es um Lebens- und Alltagsthemen

Die Theologinnen Theresa Brückner (Berlin/@theresaliebt) sowie Josephine Teske (Büdelsdorf/@josephine_teske) berichten  jeweils aus ihrem Alltag als Pfarrerinnen. Ellen und Steffi Radtke sind miteinander verheiratet und leben im Pfarrhaus im niedersächsischen Eime. Beide betreiben den YouTube-Kanal «Anders. Amen». Ein weiterer Pfarrer, Jörg Niesner (Laubach/@wasistdermensch), behandelt auf Instagram und tellonym.me die Lebens- und Sinnfragen seiner Leser und Zuschauer. Weitere Sinnfluencer sind die  Medizinstudentin Jana Highholder, die auf ihrem Kanal «Jana glaubt» mit Menschen über deren Glauben und Leben spricht, sowie Nils Husmann (Frankfurt am Main), der für seinen Podcast über Fakten, Strategien und Alltagstipps zum Thema Umweltschutz spricht. Dem Thema Film und Religion widmen sich der »evangelische Filmpfarrer« Christian Engels und die Filmjournalistin Kira Brück (beide Berlin). Zusammen und einzeln diskutieren sie auf YouTube, Facebook und im Podcast.

«yeet» soll wachsen

Angeregt wurde dieses neue Angebot vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Das GEP unterstützt die Sinnfluencer laut eigenen Angaben unter anderem durch Vernetzung, Formatentwicklung, redaktionelle Begleitung sowie Werbung. Einer GEP-Information zufolge soll das Netzwerk die Vielfalt des christlichen Glaubens in den Sozialen Medien abbilden. «Der Start ist ein Auftakt mit einigen Stimmen», sagt Projektleiter Thomas Dörken-Kucharz, «da dürfen und sollen noch viele hinzukommen. yeet soll wachsen.»

Klaus Ulrich Ruof, emk.de / GEP
Beitragsbild: Screenshot yeet.de

Webseite yeet.de

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