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Eine Frau mit Kinderwagen und Kind beim Waldspaziergang

Sich bewegen und auftanken beim «Input-Spaziergang»

Mai 25, 2020

Spaziergang statt Gottesdienst? Oder ein Spaziergang als Gottesdienst? Die jungen Methodisten haben nicht nur Online-Angebote entwickelt, um Elemente der Gottesdienste zu ersetzen, die sie normalerweise miteinander feiern.

Ein Input verteilt auf fünf Blättern. Aufgehängt waren diese jeweils in Aarau und Rothrist in einem Waldstück. Besucher/innen konnten die Inputs anhand einer Karte finden. Sie machten bei dieser Gelegenheit gleich noch einen 30 minütigen Spaziergang. Verfasst wurde der Input von Ruth Wyrsch. Sie ist Jugendmitarbeiterin bei den Methodist/innen in Zofingen.

Input trotz Versammlungsverbot

Die Idee zu einem «Input-Spaziergang» war bei den jungen Methodist/innen im Mittelland entstanden. Sie treffen sich normalerweise alle drei Wochen zu Gottesdiensten, die speziell für diese Altersgruppe gestaltet werden. «Um diesen Jugendlichen und jungen Erwachsenen trotz des Veranstaltungsverbot etwas zu bieten und alle Sicherheitsmassnahmen einzuhalten, wurde diese Idee entwickelt», sagt Aaron Schwyter. Er hat bei dem Input-Spaziergang in Aarau mitgearbeitet. Wie intensiv das Angebot genutzt wurde, konnte er nicht sagen. Ziel war es ja gerade, dass die Bestimmungen des Versammlungsverbots eingehalten werden.

Bald wieder im normalen Rahmen

Zweimal luden die Verantwortlichen während des Lockdown zu einem Input-Spaziergang ein. Jeweils für mehrere Tage blieben die Zettel hängen. Aktuell sei kein weiterer Input-Spaziergang geplant, sagt Aaron Schwyter. «Wir hoffen darauf, dass wir uns baldmöglichst wieder im normalen Rahmen treffen und dort den Input direkt halten können.»

S.F.
Beitragsbild: Markus Distelrath, pixabay.com

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