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«Wir können voneinander lernen.»

November 14, 2020

Die Generationen könnten voneinander lernen – auch das habe der Lockdown zutage gebracht. – Der Jugendrat überraschte die Delegierten der Jährlichen Konferenz (Synode) der Methodist/innen in Basel mit einem anderen Blick auf die zurückliegende Zeit.

Über die Arbeit im Bereich der jungen Methodist/innen berichtete Janick Buser für den Jugendrat an der Tagung der Jährlichen Konferenz in Basel. Im Frühjahr, noch vor dem Lockdown, hatte der Jugendrat eine Umfrage zu den Angeboten für die jungen Leute durchgeführt. Ein Ergebnis der Umfrage sei gewesen, dass Gemeinschaft der wichtigste Grund ist, weshalb die Gefragten ein Jugendangebot der Methodist/innen besuchen. Hat der Lockdown daran etwas geändert?

Die Grenzen von «digital»

«Unsere Generation ist die neuen Medien gewohnt. Wir sind mit diesen aufgewachsen», sagte Buser, «Nun haben wir deren Grenzen kennengelernt.» Viele Jugendliche hätten geschätzt, dass die Kirche in den letzten Monaten digitaler geworden sein. Doch echte Gemeinschaftserfahrungen seien digital nur schwer zu realisieren. Darin sah Buser eine Chance für das Miteinander der Generationen: «Wir können voneinander lernen.» Die ältere Generation könnte von den digitalen Kompetenzen der jüngeren profitieren. Diese habe die analogen Formen der Gemeinschaft neu schätzen gelernt.

Janick Buser informierte auch über personelle Wechsel im Jugendrat. Raphael Burkhalter ist Anfang Jahr aus dem Jugendrat ausgeschieden. Neu ist Cedrik Bolleter nun Teil des Jugendrates.

S.F.
Bild: Screenshot, EMK Schweiz

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