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Peter Natter, Fachausschuss Immobilien

Zustimmung für Bauprojekt in Windisch

18. Juni 2021

An der Tagung des Schweizer Methodist:innen hatten die Delegierten am Donnerstag über ein Bauprojekt der Methodistenkirche in Windisch zu entscheiden. Mit ihrer Zustimmung ermöglichten sie eine Fortführung des Projekts.

Die methodistische Kirchgemeinde in Windisch wächst seit längerem stetig. Das führt dazu, dass die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen. Pfarrer Ruedi Stähli führte den Delegierten die beengten Verhältnisse vor Augen. «Wir würden gerne anders Gottesdienst feiern als eingepfercht wie Batteriehühner in einem zu kleinen Saal», sagte Stähli. Die bestehenden Gebäude seien zudem stark sanierungsbedürftig.

Kirchenräume und Wohngebäude

Peter Natter, Vorsitzender des Fachausschusses Immobilien, stellte den Delegierten das geplante Projekt vor. Durch den Zukauf einer benachbarten Parzelle ist ein Neubauprojekt mit grosszügigerem kirchlichem Raumangebot und zusätzlichem Wohnraum möglich. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 10.5-11 Millionen Franken.

Planung wertet Quartier auf

Das geplante kirchliche Gebäude würde das Wohnquartier gegen ein Industrieareal abgrenzen. Eine veränderte Strassenführung würde zudem das Wohnquartier verkehrstechnisch entlasten. In den Wohnhäusern seien 7-10 Wohnungen geplant.

Die Bruttorendite für die Wohnungen sei tief angesetzt, erläuterte Natter. Ziel sei nicht ein lukratives Renditeprojekt zu realisieren. «Die Betiebs- und Unterhaltskosten sind aber sicher gedeckt.»

Zeitnahe Entscheidungen ermöglichen

Das Vorprojekt sei abgeschlossen, sagte Natter. «Nun muss es im Detail weiter ausgearbeitet werden, um eine optimale Nutzung sicher zu stellen.» Dazu beantragten die Verantwortlichen, dass der Vorstand die Ausführungskompetenz für das Projekt erhält. Das ermögliche, zeitnah die notwendigen Entscheidungen zu treffen.

Den Kostenrahmen einhalten

Christine Schneider, Delegierte der Methodistenkirche Embrachertal, fragte, ob angesichts der aktuell steigenden Preise im Baubereich der Zeitpunkt für das Projekt richtig sei. «Im Kostendach sind Reserven für Kostensteigerungen vorgesehen», erläuterte Natter. Zudem seien in den nächsten Monaten nicht schon Ausschreibungen zu tätigen.

Das Bauprojekt werde nur durchgeführt, wenn die Tragbarkeit auch gewährleistet ist, sagte Natter. «Dazu braucht es allenfalls Redimensionierungen.» Alles werde getan, um das Kostendach nicht auszuschöpfen und denoch ein gutes und nachhaltiges Projekt zu realisieren.

Delegierte stimmen zu

Die Delegierten stimmten der Fortführung des Bauprojekts zu und traten dazu die notwendigen Entscheidungsvollmachten an den Vorstand ab.

S.F.
Bild: Peter Nater, Vorsitzender des Fachausschusses Immobilien (Foto: EMK Schweiz, S.F.)

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