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Pfarrerin Chae Bin Kim

Ein sicherer Ort für Leute aus der LGBTQIA-Gemeinschaft

24. Juni 2021

Den Delegierten der Jährlichen Konferenz (Synode) der Methodist:innen in der Schweiz, Frankreich, Belgien und Nordafrika wurde am Samstag eine Initiative vorgestellt, die sich mit einem Seelsorgeangebot speziell an Personen der LGBTQIA-Gemeinschaft richtet.

«Safe place to be» heisst die aktuell von acht Pfarrpersonen getragene Initiative der Methodist:innen in der Schweiz, die den Delegierten in Thun vorgestellt wurde. Sie möchten für Menschen da sein, wenn sie unter ihrer sexuellen Identität oder Definition leiden oder Fragen zu «Sexualität und Christ:in sein» haben.

Sichtbar machen

«Wie der Name ‹safe place to be› schon sagt, ist es das Ziel unserer Initiative, einen nöglichst sicheren Ort zu schaffen», sagte Pfarrerin Chae Bin Kim, die das Projekt an der Tagung in Thun vorstellte. Das, was damit initiiert werde, sei nicht völlig neu, sagte die Pfarrerin. Viele Personen seien auf diese Weise bereits mit Menschen der LGBTQIA-Gemeinschaft unterwegs. «Aber mit dieser Initiative wollen wir dies klar sichtbar machen – innerhalb der EMK als Freikirche und auch nach aussen.»

Kontakt aufnehmen

Sie ermunterte Pfarrpersonen, die ebenfalls Teil dieses Netzwerks sein wollen, mit den Leuten aus der Gruppe Kontakt aufzunehmen. «Wir freuen uns über jede Pfarrperson, die dazu kommt und das Netzwerk wirklich eine Vernetzung werden lässt.» Die Initiative stellt sich auf einer Website vor. Diese Website sei dazu da, dass diejenigen, an die sich das Angebot richtet, übers Internet erreicht und angesprochen werden können, sagte Chae Bin Kim.

S.F.
Beitragsbild: Pfarrerin Chae Bin Kim (Foto: EMK Schweiz, S.F.)

Website «SafePlace»

Infoseite «Jährliche Konferenz»

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